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Update zur geplanten Welle an der Sillmündung in Innsbruck – April 2012
Die derzeitigen Fakten:
1. Es wird wieder gebaut, und zwar wird der Zustand des ursprünglichen Projektes wiederhergestellt, also eine Betonkonstruktion in Wellenform. Dies war nötig, um eine drohende Schließung der Anlage zu verhindern.
2. Die Uni Innsbruck soll dann das Projekt evaluieren.
3. Danach erfolgt eine neue politische Willensbildung und es wird eine Entscheidung über die weitere Vorgangsweise getroffen.
Wir hoffen weiterhin, dass über kurz oder lang (wobei es wohl eher noch etwas dauern wird) eine surfbare Welle entstehen wird. Es hat auch bereits konstruktive Gespräche mit Vertretern einiger Vereine im Kanucenter Innsbruck gegeben. Die beste (und wohl einzige sinnvolle) Lösung ist eine bewegliche Konstruktion, bei der jedoch die Haftungsfrage schwieriger ist.
Wir bleiben dran!
Update zur geplanten Welle an der Sillmündung in Innsbruck - September 2011
Am Samstag, dem 17. September 2011, wurde die neugestaltete Sillmündung als Hochwasserschutz und Naherholungsraum eröffnet.
Die für uns als Surfer wichtigste (und in letzter Zeit häufig gestellte) Frage dazu lautet natürlich: wie sieht es mit der im Konzept integrierten Welle aus?
Die schlechte Nachricht zuerst: die Welle läuft momentan leider nicht. Die Gründe dafür liegen in der Besonderheit des geplanten neuen Surfspots: es handelt sich hierbei nicht – wie z.B. im oft als Vergleich heran gezogenen Eisbach in München, dem Almkanal in Salzburg etc. - um eine Welle in EINEM Fluss, sondern die Welle soll in der Mündung der Sill in den Inn entstehen. Für ein solches Projekt gibt es keine Erfahrungswerte, daher hat sich die Umsetzung des Projekts auch als schwieriger als erwartet erwiesen. Der Pegelstand des Inn schwankt im Tagesverlauf, und zwar in teilweise beträchtlichem Ausmaß. Weiters kommt erschwerend dazu, dass der Inn diesen Sommer weniger Wasser als normalerweise führt. Bei etwas mehr Wasser sollte zumindest eine kleine Welle entstehen.
Und jetzt die gute Nachricht: alle involvierten Stellen sind höchst motiviert, eine gute Welle in Innsbruck zu bekommen. Die Gespräche bezüglich der weiteren Vorgansweise werden fortgesetzt. Die für uns zweifellos beste Variante wäre eine veränderbare Welle, die allerdings bisher aufgrund der schwierigen Haftungssituation ausgeschlossen wurde. In den letzten zwei Wochen wurde mit einigen unbeweglichen und beweglichen (=Spoiler) Elementen experimentiert. Mittels beweglichem Spoiler konnte bereits eine gut surfbare Welle erzeugt werden. Wir hoffen natürlich alle, dass diese Variante nun doch in Betracht gezogen wird, da mit der derzeitigen Situation niemand wirklich zufrieden ist.
In den nächsten Monaten muss geklärt werden, ob es zuerst zu einer einjährigen Beobachtungsfrist kommt, oder schon davor neue Optionen in Betracht gezogen werden.
Wir möchten euch an dieser Stelle bitten, etwaige Vorschläge und konstruktive Kritik an
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zu schicken, und nicht an die verschiedenen Stellen der Stadt Innsbruck, da diese Anfragen aufgrund ihrer großen Anzahl nicht beantwortet werden können. Wir werden eure Anregungen sammeln und dann in die nächsten Gespräche einbringen.
Bitte leitet diese Infos an alle Interessierten weiter!
Vielen Dank für euer Verständnis, wir bleiben am Ball und sind zuversichtlich, dass wir bald eine gut surfbare Welle in Innsbruck haben werden!
Ride on!
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